Summer Down Under
Samstag, 22. Dezember 2007 bis Sonntag, 26. Januar 2008
Quelle - Australia Zoo
Der Australia Zoo ist dabei, der coolste Platz in diesem Sommer zu werden (bedenkt: Wenn bei uns Winter ist, ist in Australien Sommer). Mit dem größten Music-Festival, dass je im Australia Zoo stattgefunden hat, wird der Zoo einige der weltgrößten Interpreten zusammenbringen.
An jedem Samstag ab dem 22. Dezember 2007, werden ab 16:00 Uhr LIVE-Konzerte im Crocoseum zum normalen Eintrittspreis angeboten.
Ihr könnt sicher sein, dass ihr abgehen werdet, wenn ihr Dean Gayer und sein Show am 22. Dezember seht.
Am 29. Dezember ist der Tag für alle, die gute Lacher mögen. Wenn ihr so jemand seid, dann verpasst nicht "Steady Eddie and Terrific Trio".
Für etwas Abwechslung sorgt am 5. Januar 2008 John Edward.
Am 12. Januar 2008 wird es eine spektakuläre Show mit Bindi und den Crocmen geben. Also nicht verpassen!!!!
Der einzig wahre "True Blue", John Williamson wird uns am 26. Januar 2008 helfen, den Australia Day und Summer Down Under zu feiern.
So kommt und seht Bindi & The Crocmen, John Edward, Dean Gayer und viel viel mehr in diesem Sommer.
Macht diesen Sommer zum heißesten der je im Australia Zoo stattgefunden hat und das ganze zum normalen Eintrittspreis.
Über Ticket-Details und Sonderpreise werdet ihr gesondert informiert auf www.australiazoo.com.au!

Bob Irwin feiert Geburtstag im Aussie-Zoo
von Nikki Todd - News.com
Es passiert nicht jeden Tag, dass ein 4jähriger Junge seinen Geburtstag mit tausenden von Leuten feiert. Doch Robert Clarence "Bob" Irwin ist ja auch kein gewöhnlicher Junge.
Begleitet von seiner Mutter Terri und seiner Schwester Bindi, beging der Sohn des verstorbenen Steve Irwin seinen großen Tag mit einem großen Dinosaurier-Kuchen und seinen Freunde, darunter "Barney", "Thomas, die Lokomotive" und "Humphrey B. Bear".
Er wurde begleitet von 5000 Fans, die den berühmten Australia Zoo an der Sunshine Coast aufsuchten, um mit ihm seinen Geburtstag zu feiern.
"Es ist ein absoluter Hit und Robert hat eine Menge Spaß", sagte ein Sprecher des Australia Zoo der Nachrichtenagentur AAP."Der Kuchen war riesig, wir hatten einen Dinosaurier-Kuchen. Robert ist absolut begeistert und er ist so schnell gewachsen in dem vergangenen Jahr."
Bod versteht, dass er wohl in die Fußstapfen seines berühmten Vaters treten wird, der bekannt war für seine Liebe zu den Tieren und seinen Initativen für den Umweltschutz. "Er fängt an, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten", sagte der Sprecher des Zoos.
"Terri sagt immer, wie sehr man sieht, dass er wie sein Vater ist. Er entdeckt Tiere lange bevor irgend jemand sie sieht. - Ich denke, er hat diesen sechsten Sinn."
Original-Artikel etwas gekürzt.
Australiens Ministerpräsident Howard räumt Wahlniederlage ein
Labor-Partei liegt weit vorne --- 24.11.2007 - Quelle: ZDF Online
Nach den Parlamentswahlen in Australien hat der konservative Ministerpräsident John Howard seine Niederlage eingeräumt. "Dies ist eine großartige Demokratie und ich wünsche Mister Rudd alles Gute", sagte Howard am Samstag zu seinem Herausforderer Kevin Rudd von der Labor-Partei. Nach elf Jahren in der Opposition hat Labor die Wahl ersten Ergebnissen zufolge klar gewonnen.
Prognosen im australischen Fernsehen zufolge konnte die Partei mindestens 83 der 150 Abgeordnetenmandate auf sich vereinen. Labor erklärte sich umgehend zum Gewinner.
Niederlage auf ganzer Strecke?
"Die Liberale Partei muss einen neuen Parteichef wählen", sagte Howard vor Parteimitgliedern in Sydney. "Lassen Sie mich am Ende meiner politischen Karriere sagen: ich verdanke der Liberalen Partei mehr, als sie mir verdankt."
Neben dem Verlust des Amtes drohte Howard auch eine Niederlage in seinem eigenen Wahlkreis, den er seit 1974 im Parlament vertritt. Dort lag die Labor-Kandidatin, eine frühere Fernsehmoderatorin, vorn. Landesweit kam die Labor-Opposition nach Angaben der Wahlkommission nach Auszählung von fast Dreiviertel der Stimmen auf gut 53 Prozent, die Regierungskoalition auf rund 46 Prozent. Im Parlament zeichnete sich eine deutliche Mehrheit für Labor ab.
Frischer Wind, gleiche Richtung
Am Ende ist John Howard sein eigener Starrsinn zum Verhängnis geworden. Der seit elf Jahren regierende konservative Premierminister habe zu lange am Stuhl geklebt, beschieden die Wähler in einer Blitzumfrage nach der Stimmabgabe bei die Parlamentswahl am Samstag. Unzufriedenheit mit der Regierungsführung des 68-Jährigen äußerten sie nicht. Und damit ist das Konzept von Wahlsieger Kevin Rudd (50) voll aufgegangen: er hob sich inhaltlich vom Regierungschef bewusst kaum ab und setzte nur auf eins: frischen Wind an der Führungsspitze.
Unter Howards Führung ist die australische Wirtschaft rasant gewachsen, die Haushaltseinkommen haben sich verdoppelt und die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordtief - eigentlich eine perfekte Wahlplattform. Rudd erkannte das, und versprach deshalb eine nahtlose Fortsetzung der Wirtschaftspolitik. "Ich bin wirtschaftlich ein Konservativer", betonte er immer wieder.
Rudd kündigt Abzug aus Irak an
So dürfte sich der Regierungswechsel vor allem in der Außenpolitik bemerkbar machen. "Die Beteiligung unserer Soldaten am Irak-Feldzug war der größte Fehler in der australischen Sicherheitspolitik seit Vietnam", sagte Kevin Rudd und kündigte den Abzug der verbliebenen 580 Soldaten an. Die Freundschaft mit den USA will er erhalten, was ihm, solange US-Präsident George W. Bush noch im Amt ist, schwer fallen dürfte. Bush und Howard wurden dicke Freunde, die einsam unter den Industrieländern eine Anti-Kyoto-Achse bildeten. Sie lehnten das Protokoll zum Klimaschutz ab, weil sie um ihre Wirtschaft fürchteten.
Die Achse bricht nun auseinander, denn Rudd hat angekündigt, den Vertrag zur Eindämmung der Treibhausgase umgehend zu unterzeichnen. Zu den Verhandlungen um einen Nachfolgevertrag für Kyoto in knapp zwei Wochen in Bali nimmt Australien damit erstmals im Lager der restlichen Industrieländer Platz. Allerdings hat auch Rudd schon angekündigt, dass er ein neues Abkommen nur akzeptiert, wenn anders als im Kyoto-Protokoll auch Emissionsgrenzen für Entwicklungsländer festgelegt werden.
Annäherung an EU?
Europäische Diplomaten in Canberra erhoffen sich von Rudds Sieg eine Annäherung. Howard hatte für die EU-Vertreter immer wenig Zeit, seit er vor Jahren als Handelsbeauftragter in Brüssel einmal mit der Forderung nach Sonderkonditionen für Australien abgeblitzt war.
Die Howard-Müdigkeit des Wahlvolks hatte sich in allen Umfragen dieses Jahres abgezeichnet. Doch wollte der Vollblutpolitiker die Zeichen der Zeit nicht sehen. Noch im September schlug er eine kleine parteiinterne Revolte nieder. "Ich bin der Boss", beschied er. "Egal, was die Menschen heute von ihm denken, er wird als einer der großartigsten Premierminister den wir je gehabt haben, in die Geschichte eingehen", meinte der Parteikollege und Sentaor Barnaby Joyce.
Mit Material von dpa und reuters
Australiens Bindi Irwin sagt "nein" zu Hollywood-Manager
18. November 2007 - Quelle: citizen.co.za
Australiens kleiner Wildlife Warrior Bindi Irwin hat es abgelehnt, nach Hollywood zu gehen und Star ine einem Feature-Film zu werden, sagte ihr Manager John Stainton.
Stainton sagte, die 9jährige will im Quennsland Zoo bleiben, wo sie mit ihrer Mutter lebt.
"Das gibt es eine Menge Interessenten von einer Menge Institutionen in den Staaten," sagte Stainton dem Sun-Herald.
"Aber das ist eines der Dinge, die wir nicht tun. Während Bindi im Zoo in Beerwah lebt, hat sie wenigstens die Chance, auf eine normale Kindheit."
"Ich denke, der Einfluss, dem sie ausgesetzt wäre, wenn sie in Hollywood leben würde oder einen Film zu machen, wäre ganz anders als hier."
Steve Irwin, der international bekannt geworden ist durch seine Fernsehshow, ind er riskante Aktionen mit wilden Tieren durchführte, wurde im September 2006 von einem Stachelrochen getötet.
Seit dem Tod ihres Vaters hat Bindi, die die Arbeit ihres Vaters weiterführen will, eine Modelinie herausgebracht, eine Kinder-Fitness-DVD, machte eine Bühnenshow und wurde ein offizieller australischer Tourismus-Botschafter.
Jetzt hilft sie im Zoo.
Stainton sagte:"Wenn Bindi einen Film machen möchte, dann wird sie das tun, ohne Australien zu verlassen."
Japan jagt wieder Buckelwale
Fischereiministerium bestätigt Ende des Moratoriums nach 44 Jahren
17. November 2007 - Quelle: ZDF Online
Japan beendet nach 44 Jahren das Moratorium zur Jagd auf Buckelwale: Das Fischereiministerium bestätigte in Tokio, dass die am Sonntag in den Südpazifik aufbrechende Walfangflotte 50 Tiere dieser Meeressäugerart erlegen soll.
Buckelwale waren zu Beginn der internationalen Schutzmaßnahmen 1963 fast ausgerottet.
Ausnahmebestimmung genutzt
Geführt von dem 8.000-Tonnen-Schiff "Nisshin Maru" soll die Walfangflotte am Sonntag von der Hafenstadt Shimonoseki aufbrechen, teilte auch die Eignergesellschaft Kyodo Senpaku mit. Die "Nisshin Maru" war im Februar in der Ross-See in Brand geraten, was in dem empfindlichen Ökosystem einen Umweltalarm ausgelöst hatte. Damals hatte die Walfangflotte ihre Jagd vorzeitig abgebrochen.
Die Jagd auf die Buckelwale ist die erste seit Inkrafttreten des Walfangmoratoriums von 1963. Japan nutzt eine Ausnahmebestimmung, die eine begrenzte Jagd der Meeressäuger zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt. Naturschützer kritisieren dies als reine Schutzbehauptung.
Jagd auf mehr als 1000 Wale
Die Walfangflotte soll bis zu 50 Buckelwale (Megaptera novaeangliae), bis zu 50 Finnwale (Balaenoptera physalus) und bis zu 935 Südliche Zwergwale (Balaenoptera bonaerensis) töten. Das ist das größte Jagdprogramm seit Beginn der Schutzmaßnahmen der Internationalen Walfangkommission (IWC).
Vor allem die geplante Jagd auf Buckelwale stößt auf heftige Proteste von Naturschützern. "Diese Wale dürfen nicht sterben", sagte Greenpeace-Sprecher Junichi Sato. "Buckelwale sind sehr sensibel und leben in engen Gruppenverbänden. Deswegen kann schon ein einziger Todesfall äußerst schädlich sein."
Streit und Auswirkungen des Walfangs
Es wird geschätzt, dass es weltweit 30.000 bis 40.000 Tiere gibt. Das ist etwa ein Drittel der Bestandsgröße in der Zeit vor dem kommerziellen Walfang. Bei den Finnwalen wird der Bestand auf 60.000 geschätzt. Buckelwale waren vor vier Jahrzehnten fast ausgerottet. Seit 1963 sind sie geschützt.
Die einzigen Ausnahmen bilden Grönland und der Karibik-Staat Saint Vincent und die Grenadinen. Sie fingen nach IWC-Angaben im vergangenen Jahr je einen Buckelwal. Die Sowjetunion jagte die zwölf bis 15 Meter langen Tiere bis 1973.
Der für den Walfang zuständige Abteilungsleiter bei der japanischen Fischereibehörde, Hideki Moronuki, sagte: "Bei einer Population von mehreren zehntausend Buckelwalen 50 herauszunehmen, wird keinerlei bedeutende Auswirkung haben." Die Jagd solle Meeresbiologen dabei helfen, die inneren Organe der Buckelwale zu studieren.
Restaurant statt Wissenschaft
Der größte Teil der aus wissenschaftlichen Gründen getöteten Wale wird schließlich an Restaurants verkauft, was die Bestimmungen des IWC nicht untersagen. Bei den Konferenzen der Walfangkommission versuchte Japan bislang vergeblich, das 1986 verhängte Moratorium für den kommerziellen Walfang aufzuheben.
Die Naturschützer wenden sich auch gegen die Methoden der Jagd mit der Harpune. Der Biologe Ken Findlay von der Universität Kapstadt kritisierte, dass manchmal verletzte Wale stundenlang von den Schiffen gejagt würden.
von Hiroki Tabuchi, AP
Tasmanische Teufel im Australia Zoo
15. November 2007 - Quelle: abc.net.au
Einer der am besten bekannten Zoo's von Australien hat den Kampf um die Rettung des Tasmanischen Teufels aufgenommen.
Der Australia Zoo, bekannt geworden durch Steve Irwin, baut eine Anlage, um die Tasmanischen Teufel und ihre Gesichts-Tumore zu behandeln und sie zu heilen.
Curator Kelsey Mostyn: "Das hohe Ansehen des Zoos wird dazu beitragen, die Krankheit zu verstehen."
"Durch unsere Besuche und alle anderen Mittel, unsere Message von der Arterhaltung zu verbreiten, werden wir es schaffen, die Krankheit zu verstehen und sie öffentlich machen, damit alle zusammen dafür kämpfen, diese bemerkenswerten Tiere zu schützen", sagte sie.
Bindi Irwin zur "beliebtesten Australierin gewählt"
14.November 2007 - Thaindian News
Beim Nickelodeon-Zuschauer-Voting haben mehr als 1 Million Menschen in 18 Kategorien abgestimmt.
Die Tochter des verstorbenen Crocodile Hunter Steve Irwin, die nach ihrer Kinder-Fitness-DVD zum Star wurde, wurde zur "Biggest Greenie" für den Tierschutz mit Hilfe ihrer Mutter Terri Irwin gewählt
Das 9 Jahre alte Mädchen wurde mit dem Preis bei den Nickelodeon Choice Awards überrascht, berichtet "the Age.com.au."
König der Tiere hustet sich zu Tode
Unter Afrikanischen Löwen verbreitet sich Tuberkulose
11. November 2007 - Quelle: ZDF Heute.de
Afrikas Löwen machen Tuberkulose und Katzen-Aids zu schaffen. Gegen die Viren, die Katzen-Aids hervorrufen, scheinen die Tiere mittlerweile eine natürliche Resistenz entwickelt zu haben. Allerdings sorgen sich Experten, dass sich Tuberkulose unter den Löwen verbreitet.
Nachdem ihnen Tierschützer noch vor zwei Jahren bei ausbleibenden Schutzmaßnahmen sogar das Aussterben innerhalb eines Jahrzehnts vorhergesagt haben, gibt es jetzt Entwarnung. Nach Meinung südafrikanischer Experten haben die Raubkatzen eine natürliche Resistenz gegen den gefürchteten Löwen-Lentivirus (LLV) - eine Art Katzen-Aids - entwickelt. Die Anzahl der Löwen nehme zwar ab, aber es gebe keine Befürchtungen, dass die Tiere in den kommenden Jahren aussterben, meint Professor Mauritz van Vuuren von der Universität Pretoria.
Löwen sind resistent geworden
"Das immunschwächende Virus existiert schon lange bei den Katzen, vermutlich schon seit 1000 Jahren", meint der Akademiker, der sich auf das Thema spezialisiert hat. Das Virus habe sich in Afrika überwiegend unter Löwen ausgebreitet, so dass die existierenden Populationen resistent geworden sind und sich der Virus-Evolution angepasst haben. Der Bestand auf dem gesamten Kontinent war nach einer 2006 in Johannesburg vorgestellten Studie von 200 000 Tieren Mitte der 1980er Jahre auf heute 30 000 geschrumpft.
Tierschützer sorgen sich jedoch, weil sich Tuberkulose-Bakterien unter den Löwen verbreiten. Wenn die Raubkatzen an TB erkrankte Büffel oder andere Paarhufer fressen, stecken sie sich mit den Bakterien an. 1992 waren bereits im Krüger-Nationalpark 500 Büffel zu Forschungszwecken getötet worden. Die Experten wollten damit hoch rechnen, wie viele der 1500 bis 2000 Löwen im Park sich beim Fressen der kranken Büffel anstecken.
Tuberkulose ist große Gefahr
Van Vuuren: "Obwohl Tuberkulose ernsthafte gesundheitliche Probleme bei Löwen hervorrufen kann, ist es unwahrscheinlich, dass eine Kombination mit LLV eine noch schlimmere Gefahr darstellt - es ist aber sicher, dass Tuberkulose allein die Überlebenschancen der Tiere minimiert." In Kombination mit anderen Krankheiten sei Tuberkulose sicher gefährlicher für die Raubkatzen.
Markus Hofmeyer, leitender Tierarzt in den südafrikanischen Nationalparks (SANPark), teilt diese Ansicht. "Anders als die Büffel entwickeln die Großkatzen stärkere Symptome in einer viel kürzeren Zeit", erklärt er. Bei Löwen breche die Krankheit innerhalb weniger Monate aus. Zudem seien Löwenmännchen häufiger betroffen, was für die Fortpflanzung zum Problem werden könnte.
Auswirkungen erforschen
Hofmeyer: "Um die Auswirkungen der Löwen-Tuberkulose langfristig und gründlich erforschen zu können, müssen Gewebeproben entnommen werden", erklärt der Tierarzt. Es gebe noch keine Lösung, die Löwen optimal zu behandeln, die Arbeit an möglichen Impfstoffen gehe aber weiter. "Wir können ihnen schließlich nicht täglich Tabletten verabreichen".
Vor allem in Angola, Botswana, Sambia und Simbabwe sei die Zahl der Löwen dramatisch gesunken, hatte Kate Nicholls von der Organisation Lion Aid 2006 auf einer Konferenz in Johannesburg erklärt. Dr. Rob Little von der Umweltorganisation World Wide Funds for Nature (WWF) in Südafrika dagegen gibt zu bedenken: "In diesen Ländern schwankt die Löwenpopulation je nach Beutevorkommen häufig". Der natürliche Lebensraum der Löwen sei zudem vor allem wegen der Menschen bedroht, die ihren Lebensraum erweiterten.
von Hanni Heinrich, dpa
Wir verhüllen unsere Webside
Wie ihr sicher schon gemerkt habt, ist unsere Webside verhüllt, wenn ihr sie anklickt. Folgender Text ist dann zu sehen:
Das Fernmeldegeheimnis ist unverletzlich
1949 - 2007
SPD, CDU und CSU
haben es beschlossen:
Gläsernes Telefon, Handy, E-Mail und Internet
*09.11.2007
Hintergrund dafür ist folgender:
Nach einem Gesetz von CDU, CSU und SPD soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.
Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich. Zugriff auf die Daten sollen Polizei, Staatsanwaltschaft, Nachrichtendienste und ausländische Staaten erhalten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.
Derzeit dürfen Telekommunikationsanbieter nur die zur Abrechnung erforderlichen Verbindungsdaten speichern. Dazu gehören Standortdaten und Email-Verbindungsdaten nicht. Der Kunde kann verlangen, dass Abrechnungsdaten mit Rechnungsversand gelöscht werden. Durch die Benutzung von Pauschaltarifen kann eine Speicherung zudem bisher gänzlich vermieden werden, was etwa für Journalisten und Beratungsstellen wichtig sein kann. All diese Mechanismen zum Schutz sensibler Kontakte und Aktivitäten würde eine Vorratsdatenspeicherung beseitigen.
Wo liegt das Problem?
Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.
Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:
* Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
* Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
* Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht
umgangen werden.
* Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
* Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
* Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.
Stand der Dinge
CDU/CSU und SPD haben am 9. November 2007 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland mit einigen Änderungen beschlossen. Der Bundesrat wird als nächstes dazu Stellung nehmen. Anschließend entscheidet der Bundespräsident, ob er das Gesetz unterzeichnet. Falls das Gesetz wie geplant zum Jahresende in Kraft tritt, wird die Sammel-Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung eingereicht.
Werden Sie aktiv:
* Beteiligen Sie sich an der Sammelklage gegen die Vorratsdatenspeicherung
* Arbeiten Sie im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung mit
* Weitere Möglichkeiten, aktiv zu werden
Lesen Sie mehr:
* Aktuelle Nachrichten
* Hintergrundinformationen zur Vorratsdatenspeicherung
* Pro und Contra Vorratsdatenspeicherung
* Weiterführende Informationen und Materialien
Quelle und Inhaber der Lizenzrechte des Artikels: www.vorratsdatenspeicherung.de
Wir unterstützen die Arbeit von www.vorratsdatenspeicherung.de ausdrücklich und protestieren gegen das verabschiedete Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.
Australischer "Crocodile Hunter" Irwin wird postum Professor
07.11.2007 - AFP Google.com
Brisbane (AFP) — Der vor einem Jahr getötete australische "Krokodiljäger" Steve Irwin soll postum eine Professur an der Universität von Queensland erhalten. Wie der Dozent Craig Franklin mitteilte, war Irwin bereits kurz vor seinem Tod zum "außerordentlichen Professor" ernannt worden. "Eine schriftliche Benachrichtigung über die Auszeichnung erwartete Steve in seinem australischen Zoo, aber traurigerweise kam er nie zurück, um von dieser guten Nachricht zu erfahren", sagte Franklin, der mit Irwin befreundet war. Trotz seines Todes solle Irwins Beitrag zur Erforschung von Tieren und zum Naturschutz gewürdigt werden.
Irwin war durch lebensgefährliche Aktionen mit Krokodilen berühmt geworden. Die Reptilien waren jedoch auch sein Forschungsobjekt. So verfolgte er gemeinsam mit Craig Franklin per Satellitenüberwachung ihre Fortbewegung und machte Entdeckungen zum Sozialverhalten männlicher Krokodile sind. Er wurde vor einem Jahr bei Dreharbeiten am Great Barrier Reef von einem Rochen getötet.
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